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Seminar zum Thema "Gegen sexualisierte Gewalt im Verband"

 

Jugendwarte und Betreuer bilden sich in einem Präventionsseminar fort

"Gegen sexualisierte Gewalt im Verband" lautete das Motto des diesjährigen Seminars des Stadtjugendfeuerwehrverbandes Mainz, welches am Samstag, den 10. November 2012 im Gerätehaus Hechtsheim stattgefunden hat.

Wie in jedem Jahr bietet der StJFV seinen Betreuern ein Seminar an, welches thematisch entweder die allgemeine Jugendarbeit, rechtliche Grundlagen oder aber auch aktuelle Probleme angeht.

Manch einer wird sich bei dem Thema fragen: "Was...sexualisierte Gewalt?! Haben die Probleme bei sich im Verband?!" - dazu können wir nur sagen, dass wir uns zu diesem Thema sensibilisieren wollen, um potentiellen Tätern bei uns KEINE Chance zu geben! Wir wollen uns diesem wichtigen Thema, bei dem die bekannten Opferzahlen erschreckend hoch sind und die Dunkelziffer um ein Vielfaches erdrückender ist, nicht verschließen!

Wir wollen, dass wir für "unsere" Kinder und Jugendlichen ein sicherer Ort sind, an dem sie sich entwickeln, voneinander lernen und Spaß haben können, ohne Angst dabei haben zu müssen. Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden!

Aus diesem Grund haben wir uns für dieses Thema entschieden.

Wir haben uns zu diesem Thema die Unterstützung vom Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz geholt, das dieses Thema in seinem innerverbandlichen Seminarprogramm schon länger implementiert und eine große Kampagne dazu gestartet hat.

In einem kurzweiligen Seminar hat es Referentin Ina Detzler, Bildungsreferentin des JRK Rheinland-Pfalz, hervorragend verstanden, uns Betreuern die Unsicherheit zu nehmen und uns Wege des richtigen Handelns aufzuzeigen. Grenzüberschreitungen erkennen, ihnen vorzubeugen und auch darauf reagieren zu können waren dabei inhaltliche Schwerpunktthemen, die ebenso wie Täterstrategien oder Schutzreaktionen von potentiellen Opfern unser Handeln dahingehend beeinflussen sollen, dass wir Formen sexualisierter Gewalt erkennen und einzuordnen wissen, um angemessen reagieren zu können.

Die Teilnehmer haben anhand verschiedener fiktiver Fallbeispiele erfahren, wie wichtig das Beobachten und die Reaktionen auf Verhaltensweisen des potentiellen Opfers werden, wenn sie auf erfahrene sexualisierte Gewalt zurückzuführen sind.

Für dieses sehr lehr- und aufschlussreiches Seminar möchten wir uns an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bei Ina bedanken!

 

Steven Bues
Stadtjugendfeuerwehrwart

 

 

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